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Hochschule Mannheim

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Institut für Zeitbasierte Medien

Die vielseitigen Anforderungen an zukünftige Kommunikationsdesigner/Mediengestalter setzen ein hohes Maß an Flexibilität, Vorstellungskraft und gestalterischer Souveränität im Umgang mit traditionellen und zeitbasierten Medien voraus.

Neben zeichnerischen, fotografischen und räumlichen Gestaltungsgrundlagen ist der Umgang mit der Zeit, der Bewegung und dem Raum ein wesentlicher Bestandteil des Studiums. Video, klassische und computergestützte 2- bzw. 3-D Animationstechniken und Mischformen (mixed media) finden vielseitige Einsatzmöglichkeiten in allen Bereichen von Film, Fernsehen und interaktiven Medien.

Aufgrund der rasanten Medien- und Technologie-Entwicklungen gibt es nur wenige festgefügte Berufsbilder. Studierende im Bereich der audiovisuellen Medien werden in besonderem Maße mit technischen und ihaltlichen Weiterentwicklungen und Neuorientierungen zu rechnen haben. Die Absolventen des Studienganges können u.a. folgenden Arbeitsgebieten tätig werden:

>> Planung und Konzeption im klassischen Bereich der audiovisuellen Medien, also Film- und Videogestaltung, Trickfilm, Computeranimation, alle Arbeitsbereiche des Fernsehens, von der bewegten Graphik zu Fernsehdesign bis zu redaktioneller Mitarbeit, Produktionsleitung, Recherche, wissenschaftliche Visualisierung – um nur einige zu nennen; natürlich auch eine Fülle neuer und veränderter Tätigkeitsbereiche beim zukünftigen digitalen Fernsehen.

>> Planung und Konzeption im Bereich Raumgestaltung/ Ausstellungs-gestaltung/Messe, Bühne, bis hin zu Virtuellen Räumen, was auch pädagogische, beratende, wissenschaftliche Tätigkeiten einschließen kann, beispielsweise bei Verlagen für Bildungsmedien

>> und nicht zuletzt Planung und Konzeption im gesamten digitalen Gestaltungsbereich, Web-Design, Multimedia-Gestaltung, Interface-Design und der mobilen Anwendungen.


Diese beruflichen Felder sind sehr vielseitig, die technologischen Grenzen verschwinden zunehmend. Sie erfordern intellektuelle Beweglichkeit, die Fähigkeit medienübergreifend zu denken und zu handeln, die Fähigkeit mit Menschen umgehen zu können – oft auch interkulturell – und nicht zuletzt selbstverständlich die Bereitschaft immer weiter dazuzulernen.

Prof. H. Wyrwich
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