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GLAUBE LIEBE DESIGN - Der Gestalter als Markenweltschöpfer

Glaube, Liebe, Design — Ausstellung und Symposium der Hochschule Mannheim


Wie weit soll es noch gehen mit der Emotionalisierung in der Werbung? Es wird suggeriert „ich liebe es“ bis hin zu „ich bete es an“. Müssen wir alle dran glauben? Sind die Werber heute Priester? Oder wie wird in Zukunft wirkungsvoll kommuni-
ziert, wenn das Vertrauen, die Liebe und die quasireligiöse Über-
höhung nicht mehr zu steigern sind?

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„Glaube, Liebe, Design – der Gestalter als Markenweltschöpfer“ heißt die Ausstellung der Hoch-
schule Mannheim, Fakultät für Gestaltung, in Zusammenarbeit
mit der Mannheimer Kunsthalle. Dort wurde 1925 der Begriff
„Neue Sachlichkeit“ geprägt.

Ab dem 18. April 2008 sind in den Räumen der Kunsthalle studen-
tische Arbeiten mit thematischem Bezug zu sehen. Der Spannungs-
bogen erschließt sich von einem "Sweet Third Life", über die Gründ-
ung einer neuen Weltreligion, bis hin zur religiösen Erhöhung des Profanen im Projekt Heaven’s Delight. Auf typografischen Gebets-
fahnen sendet der Text-Kurs des Dozenten Steffen Herbold "Gebete an die Marke".