Keine Vernetzung geplant

10.3.2009

Nachdem Gerüchte über eine mögliche Vernetzung von Inport-Usern laut geworden sind, möchten wir als Firma an dieser Stelle klar und deutlich bekannt geben, dass wir keinerlei Pläne in dieser Richtung verfolgen. Selbst wenn wir technisch dazu in der Lage wären würden wir uns ein solches Eingreifen in die ethischen und moralischen Werte der Menschheit nicht anmaßen. Wir sind davon überzeugt, dass das Individuum absolut schützenswert ist und sind uns bewusst, dass nicht jeder technische Fortschritt auch ein Schritt in die richtige Richtung bedeutet. Für alle weiteren Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich nach wie vor zur Verfügung.

Microdrive als Gedächtnisstütze

22.2.2009

Ein Traum wird wahr: Vergessen sie nie wieder etwas! Mit einer erneuten Technik-Revolution haben wir es geschafft, ein Ärgernis aus dem Weg zu räumen, das die Menschheit schon seit Anbeginn ihrer Existenz in Ärger versetzt: Die begrenzte und oft unzuverlässige Kapazität des Gehirns. Der Inport Inc. ist es gelungen eine Computerfestplatte auf dem hauseigenen Chip unterzubringen und die Kommunikation zwischen Gehirn und Festplatte so zu optimieren, dass für den Nutzer kein Unterschied festzustellen ist, ob er nun auf Informationen zurückgreift, die in in seinem neuronalen Netz gespeichert sind, oder ob er auf Informationen zugreift, die auf dem Harddrive gespeichert sind. Die aktuelle Version des Microdrives, der die Maße des Inport-Chips nicht einmal verdoppelt, bietet Platz für 750 GB an Daten, die Terrabyte-Grenze wird dabei von unseren IT-Technikern in absehbarer Zukunft überwunden werden. Damit das Angebot nicht nur für Neukunden interessant ist, haben wir sichergestellt, dass sich der Microdrive auch nachträglich in ihren bereits implantierten Chip einbauen lässt. Über bewusste Gedankenbefehle vermitteln sie so in Zukunft ihrem Inport-Chip, welche Informationen auf der Festplatte gespeichert werden sollen. Sollten sie sich beispielsweise dazu entschließen, ihre wichtigen Termine als Memories abzuspeichern, so können sie sich diese durch eine Timerfunktion mithilfe des Chips rechtzeitig in Erinnerung rufen lassen. Falls sie Abonnent der VisualFeeds sind, so können sie auch visuelle Eindrücke als Videos abspeichern lassen. Ob sie nun Bilder ihrer Liebsten immer und überall dabei haben oder einfach zum wandelnden Lexikon werden - unsere Technik wird ihrem Leben neue Maßstäbe setzen! Der Release-Termin für diese bahnbrechende Neuheit ist der 1. März 2009.

Inport People - persönlich

8.1.2009

Pünktlich zum neuen Jahr möchten sich Ihnen einer unserer Kunden ganz persönlich vorstellen.

Jason Bealing, 47, Maler

“Durch einen schrecklichen Unfall habe ich vor zwei Jahren mein Augenlicht verloren. Für mich war es die Hölle, da ich mein Leben lang nur visuell gelebt habe… ich meine Malen - das war wirklich alles für mich! Die Zeit danach habe ich nur als endlose grauen Tunnel in Erinnerung. Ich lag tagelang im Bett ohne das Bedürfnis je wieder aufzustehen. Die Möglichkeiten, die sich durch die VisualFeeds der Inport Inc. ergeben haben, waren mir lange nicht klar. Ein guter Freund hat mich darauf aufmerksam gemacht und zu einem Beratungsgespräch überredet. Es ist als hätte er mir mein Leben geschenkt. Inport hat für mich eine spezielle Abwandlung der VisualFeeds entwickelt: Ich arbeite mit mehreren Webcams, die via W-Lan Bilder an meinen Neurochip senden. Dort wird die Information so in mein Gehirn eingespeist, dass ich wirklich den Eindruck habe, das Bild käme von meinen Augen. Zugegeben, das ist in Bewegung nicht ganz so komfortabel wie die Natur es vorgesehen hat, aber die Techniker von Inport arbeiten jetzt auch an Webcams, die direkt in den Augenhöhlen montiert werden können und wirklich wie Augen aussehen! Steuern kann ich die Bildeindrücke übrigens allein durch Kraft meiner Gedanken. Dafür musste ich erst das “bewusste Denken” lernen. Sie müssen wissen, normalerweise herrscht in unserem Gehirn ein ziemliches Chaos. Hier ein Gedankenfetzen, da ein paar Erinnerungen… Um die VisualFeeds zu steuern braucht man allerdings einen klaren Befehl, sonst würde ja jeder Geistesblitz sofort das Sichtbare beeinflussen. Es beginnt mit einem Kürzel, der dem Neurochip klarmacht, dass es sich nicht um einen Gedanken sondern einen ViFd-Befehl (kurz für VisualFeeds Befehl, Anm. der Redaktion) handelt. Für auf Webcam 2 wechseln heißt der konkrete Befehl zum Beispiel ViFd_SWITCH CAM2, möchte ich die Kamera abschalten ViFd_BLACK CAM2. Anfangs klingt das umständlich, aber ich hatte die Sache nach nur einer Woche gut unter Kontrolle. Das Prinzip geht jetzt sogar in Serie.

Ansonsten lese ich seit kurzem auch das NewsFeed und das KulturFeed, ebenfalls eine echte Bereicherung. Mein Leben habe ich in soweit verändert, dass mir alles viel bewusster ist. Ich genieße jeden Tag, verschanze mich nicht mehr in meinem Atelier, sondern gehe auf die Straßen mit meinen Bildern. Obwohl ich kein großer Fan von Werbung bin, kann ich deswegen mit gutem Gewissen sagen: “Yes, I am IN!”

Straßenmaler

InPort-People

30.12.2008

Die Aufgregung der letzten Wochen hat einige unserer Kunden dazu bewegt sich öffentlich als InPort-Träger zu outen. Bisher haben wir den Kunden dazu geraten sich eher bedeckt zu halten, bis InPort Akzeptanz in der breiten Masse gefunden hat. Die Kunden von uns, die jetzt an die Öffentlichkeit gegangen sind (siehe Artikel New York Times vom 23.12.08), haben dies völlig freiwillig ohne unser Zutun beschlossen. Wir möchten uns bedanken bei: Micke Hanson, Jahson Brown, Senator William, Jacky Mitchel, Johannes Rosenbaum, Wilfred Green, Nigel van Beverloo, Emiliana de Ossa, Paul Meyer, Richard Strong usw. - für den Mut zur Zukunft und ihr Vertrauen in unser Unternehmen.

Nachruf

3.12.2008

Uns alle hat die Nachricht von Jonathan Langstons Tod schwer getroffen. Der Schmerz wird dadurch verstärkt, dass es sich um Selbstmord handelte, wie die Polizei heute bekannt gegeben hat.

Jonathan Langston war ein außergewöhnlicher junger Mann, der uns alle durch seinen Mut und seine Entschlossenheit beeindruckt hat. Wir verlieren einen Menschen, der keine Angst vor Veränderung hatte und aufrecht in die Zukunft geblickt hat. Umso betrüblicher ist es, dass er diese für sich selbst nicht mehr gesehen hat. Genauso entschlossen wie er seine Entscheidungen im Leben getroffen hat, ist er diesen letzten Weg gegangen und lässt uns alle fassungslos zurück.

Wir möchten seiner Familie an dieser Stelle unser ehrliches Beileid ausdrücken.

friedhof mit sonne

Bildmaterial siehe credits

Verlust

30.11.2008

Zutiefst betrauern wir den Verlust unseres Mitarbeiters und Freundes Jonathan Langston. Dieser wurde gestern in seinem Haus in Los Angeles tot aufgefunden. Die Todesursache ist noch ungeklärt.

Geschäftsbericht

11.11.2008

Nach fünf Monaten Geschäftstätigkeit können wir ein erstes Resumé ziehen: Wir sind schlichtweg begeistert von einem regelrechten Ansturm auf unsere CellFeed-Technologie und seit Neuestem auch auf die VisualFeeds. Es ist an dieser Stelle mehr als angebracht, sich bei unseren Kunden für das entgegengebrachte Vertrauen zu bedanken. Aufgrund unserer Politik der absoluten Diskretion möchten wir die Presse um Verständnis bitten, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht mit konkreten Zahlen an die Öffentlichkeit treten möchten. Soviel sei gesagt: Die Anzahl an CellFeed und VisualFeed Usern bewegt sich im mittleren dreistelligen Bereich, Tendenz weiter steigend. Unseren Umsatz konnten wir dank des enormen Zuspruchs monatlich um drei- bis vierstellige Prozentsätze steigern, was uns zu einem, wenn nicht sogar dem potentesten, Start-Up Unternehmen der jüngeren Vergangenheit macht. Wir sind um schnelle Expandierung bemüht und wollen nach dem amerikanischen auch den europäischen Markt stärker abdecken, so dass wir den wachsenden Kundenanfragen gerecht werden können. Es ist zu erwarten, dass unser Unternehmen in absehbarer Zeit an der Börse notiert werden wird.

Interview mit Ephraim Gardner

31.10.2008

Chicago Tribune: “Herr Gardner, sie leiden seit zwölf Jahren am sogenannten Locked-in-Syndrom, können sich also nur mittels ihrer Augenbewegung verständigen. Jetzt ist es ihnen erstmals wieder möglich, durch einen implantierten Computerchip mit ihrer Umwelt zu kommunizieren. Wie befreiend war dieser Schritt für sie?”

Ephraim Gardner: “Das ist mit Worten schwer zu beschreiben. Ich habe schließlich alles mitbekommen was um mich herum passiert ist. Nur ausdrücken konnte ich mich nicht. Ich fühlte mich einsam und hilflos, entwickelte einen Hass auf meinen Körper, der mich gefangen genommen hatte. Diese Barriere zu überwinden ließ mich das Gefühl zurückgewinnen ein real existierender Mensch zu sein. Es ist wie eine Wiedergeburt.”

Chicago Tribune: “Sie kommunizieren mit uns über ein simples Textprogramm, das sie über ihr Sprachzentrum steuern. Wie fühlt sich das an bzw. auf welche Hindernisse sind sie beim Erlernen dieser neuen Kommunikationsform gestoßen?”

Ephraim Gardner: “Es fühlt sich an als würde jemand meine Gedanken aufzeichnen. Natürlich musste ich mir angewöhnen in zusammenhängenden Sätzen zu denken, damit mein Gegenüber mir folgen konnte. Im Grunde ist es wie Sprechen, nur dass der letzte Akt, das Schwingen der Stimmbänder und die Lautbildung im Mund, entfällt. Es ist das, was ich mir zwölf Jahre lang gewünscht habe: dass jemand meine Gedanken lesen kann.”

Chicago Tribune: “Was hat sie dazu bewogen nicht aufzugeben?”

Ephraim Gardner: ” Meine Frau und meine beiden Töchter. Sie haben in jeder Minute zu mir gehalten. Natürlich gab es auch Phasen, gerade in den ersten Monaten nach der Erkrankung, in denen ich mich aufgeben wollte. Aber schließlich konnte ich mich ja nicht die nächstbeste Brücke hinunterstürzen, nicht wahr? Aber spätestens jetzt weiß ich, dass es richtig war durchzuhalten. Ich habe meine Töchter aufwachsen sehen, ohne mich ihnen mitteilen zu können. Es war grausam. Endlich lernen sie ihren Vater richtig kennen. Wir verbringen mehrere Stunden am Tag damit uns zu unterhalten, um die verlorene Zeit aufzuholen. Seit mein Chip an diese Lautsprecher angeschlossen ist, muss meine Familie nicht erst ans Handy oder den Computer, um meine Gedanken zu lesen. Diese nette Stimme liest sie für mich vor. Es ist das erste Mal seit zwölf Jahren, dass ich einen Witz machen kann und die Person im selben Moment darüber lachen sehe.”

Chicago Tribune: “Hatten sie keine Zweifel, ob die CellFeeds bei ihnen funktionieren würden?”

Ephraim Gardner: “Ich setzte so große Hoffnungen in diese Innovation, dass ich mir Zweifel gar nicht hätte leisten können. Ich bin den Menschen, die eine solch wunderbare Erfindung gemacht haben unendlich dankbar. Sie haben mir mein Leben zurückgegeben”

Chicago Tribune: “Sie konnten sogar ihren Beruf als Immobilienmakler wieder aufnehmen. Wie hat man sich das vorzustellen?”

Ephraim Gardner: “Ganz einfach. Meine Frau schiebt mich im Rollstuhl durch das zu verkaufende Haus, ich mache mir Notizen, indem der Chip meine vorformulierten Worte ausliest und auf mein Notebook überträgt. Dann stellt meine Frau die Beschreibung ins Internet. Emails kann ich komplett selbstständig beantworten. Nur die Führungen muss leider mein Schwager übernehmen.”

Chicago Tribune: “Sie haben bestimmt von den VisualFeeds gehört, die bald auf dem Markt verfügbar sein werden. Ein kleiner Schritt für die Menschheit - ein großer Schritt für sie?”

Ephraim Gardner: “Nein. Ein großer Schritt für mich und ein vielleicht noch größerer für die Menschheit. Überlegen Sie mal, was alles möglich ist, wenn wir auf einmal virtuell sehen können…”

VisualFeeds

13.10.2008

Auge, in dem sich der Inportblog spiegelt

Nach wochenlanger Forschung ist es uns gelungen die bestehenden CellFeed-Techologie zu revolutionieren. Das Ergebnis sind die VisualFeeds. Diese sind in der Lage ein visuelles Bild des Internets im Kopf sichtbar zu machen, was bedeutet, dass nicht nur schriftliche Informationen aufgenommen, sondern auch Bildinformationen entschlüsselt werden können. Dies ist ungleich komplizierter, da es zu wesentlich größeren Datenmengen kommt.

So entstehen vollkommen neue Möglichkeiten das Netz zu erleben. Es wird neue CellFeeds geben, die bisher nicht möglich waren, sowie umfangreiche Erweiterungen der bestehenden Produkte. Die Aufrüstung für User, die bereits Cellfeeds verwenden ist denkbar einfach. Wir haben neue Nanobots entwickelt, die mit den alten komplett kompatibel und in der Lage sind direkt mit dem Sehnerv in Kontakt zu treten. Der geübte User kann so zwischen realem und digitalem Bild durch Kraft seiner Gedanken beliebig hin- und herschalten.

Output

15.9.2008

Wie CellFeed-Kunden schon bemerkt haben, gab es vor 12 Stunden ein neues Update für die aktuellen Abonnements: Daten können nicht nur empfangen werden, sondern sie auch selbst ins Netz “gestellt” werden. E-Mails werden nicht mehr nur empfangen, sondern können auch direkt beantworten werden.

Diese Neuerung wird in Kürze für alle unsere Kunden zugänglich sein.
Falls Sie noch kein Kunde von InPort geworden sind aber Interesse an der neuen Technik haben,  kontaktieren Sie uns.