Deutungshoheit Eine Untersuchung zur Verschleierung patriarchaler Machtverhältnisse durch kapitalistisch geprägte Vorstellungen des ›Werts‹ und der ›Wertigkeit‹
Diese Bachelorarbeit untersucht blinde Flecken in unseren Deutungsmustern. Sowohl die hermeneutischen Leerstellen, die durch patriarchale Machtverhältnisse entstehen, als auch diejenigen, welche aus der kapitalistischen Produktionsweise hervorgehen.
Und sie geht der Frage nach, was für hermeneutische Ungerechtigkeiten in der Schnittmenge dieser beiden Herrschaftspraktiken entstehen: insbesondere die Verschleierung patriarchaler Machtverhältnisse durch kapitalistisch geprägte Vorstellungen, was in unserer Gesellschaft als ›Wert‹ und als ›wertvoll‹ gilt und was nicht.
Um zu veranschaulichen, dass es sich bei den beiden behandelten Problemfeldern Patriarchat und Kapitalismus und den geschilderten Verwerfungen nicht um partikulare Einzelfälle, sondern um strukturelle Probleme handelt, die global wirken, werden Beispiele der japanischen Literatur angeführt. Die Mehrsprachigkeit dieser Bachelorarbeit, sowie die Tatsache, dass sie in verschiedenen Schriftsystemen gesetzt wurde, unterstreicht die globale Relevanz der untersuchten Themen.
Johanna Kühle
Bachelorarbeit Wintersemester 26/27
Betreut von: Prof. Veruschka Götz
Zweitkorrektor: Prof. Chirly dos Santos-Stubbe
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