Pachapapa
Pachapapa ist ein fiktives Brand-Konzept für einen peruanischen Foodtruck, entwickelt für meinen Vater, der seit Jahren gesagt bekommt, er solle aus seinem Kochen mehr machen. Der Name ist ein dreifacher Wortwitz: papa und papá für Kartoffel und Vater, Pachamama für die Mutter Erde und Pachamanca für ein traditionelles peruanisches Gericht. Er rückt außerdem die Väter in den Mittelpunkt, die beim Kochen oft hinter „wie bei Mama” und „wie bei Oma” zurückstehen.
Ausgangspunkt war eine Karikatur meines Vaters in Tusche, aus der eine Kartoffel mit Brille und Lächeln wurde. Zusammen mit einer handgeschriebenen Wortmarke bildet sie das Logo, das in mehreren Varianten vorliegt. Die Farbwelt aus Ají Rojo, Tierra, Leche, Cielo und Pacífico, moderne Fotos und serifenlose Schriften bilden den Rahmen. Bewusst habe ich auf peruanische Klischees verzichtet und stattdessen den Humor und Charakter meines Vaters in den Mittelpunkt gestellt.
Auf dieser Basis sind Merchandise (T-Shirts, Postkarten, Sticker, Jutebeutel), das Küchen-Outfit, ein Menü, Chilisaucen und Verpackungen entstanden, teils mit Linol- und Kartoffeldruck, teils mit 3D-gedruckten Stempeln. Dazu kommen ein 3D-Modell des Foodtrucks mit Maskottchen, das ich in Nomad Sculpt selbst gebaut habe, und ein darauf basierendes Rendering. Der Ausblick sieht Visitenkarten, Social Media mit Animationen, Webseite und Plakate vor, falls mein Vater den Truck tatsächlich eröffnet.
Lea Cortes
Masterarbeit Wintersemester 2026
Betreut von: Prof. Astrid Farmer
Zweitkorrektor: Prof. Martin Kim
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