Lichte Sans – Gestaltung einer Schriftfamilie
Lichte Sans ist eine von mir gestaltete Schriftfamilie, die 305 Glyphen, 14 Schnitte, 2 Achsen (Variable Fonts) sowie 7 Alternativ-Sets beinhaltet. Als geometrische Sans Serif eignet sie sich sowohl für Fließtexte als auch für Display-Anwendungen.
Für die Gestaltung habe ich umfassend recherchiert: Im Klingspor-Museum in Offenbach haben mich Klassiker wie die Berthold-, Elegant-, Neuzeit- und Erbar-Grotesk inspiriert; online waren es Schriften wie Polymath, Futura und Solar.
Die Idee für den lichten Schnitt entstand durch mein früheres Architekturstudium und Tadao Andos „Kirche des Lichts“, bei der ein kreuzförmiger Schlitz Licht in den Betonraum wirft. Ich dachte mir: „Ein Einschnitt in einem extrem fetten Schriftschnitt sieht bestimmt gut aus.“ Daraus entstand das Konzept der Lichten Sans. Weitergedacht führte das dazu, Punkte so zu überlappen, dass der Eindruck eines Lichtkegels – wie bei einer Taschenlampe – entsteht. Ein weiterer Schnitt war ebenfalls geplant … aber das verrate ich noch nicht! ;-)
Ich habe mein Kolloquium aufgezeichnet, ihr könnt euch also alles in Ruhe anschauen.
https://youtu.be/5_BZ_5BO6lc?si=W8cCxx9wL9mnsTDT
Nyaz Schmitt
Bachelorarbeit Sommersemester 2026
Betreut von: Prof. Astrid Farmer
Zweitkorrektor: Erik Faulhaber
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