Akte Serie - True Crime Comics

In meiner Bachelorarbeit habe ich mich mit vier Serienmördern auseinandergesetzt und versucht, ihre schrecklichen Taten in jeweils kurzen Comics zusammenzufassen. Durch das Medium Comic konnte ich mich auf eine andere, weniger konventionelle Weise mit dem Genre True Crime beschäftigen und diese Geschichten in einer visuellen, erzählerischen Form interpretieren.

 

Während der Ausarbeitung habe ich mich zudem mit der Frage beschäftigt, warum viele Menschen – insbesondere Frauen – eine so große Faszination für True-Crime-Inhalte empfinden und welche möglichen psychologischen oder gesellschaftlichen Funktionen der Konsum solcher Inhalte erfüllen kann. Gleichzeitig setzt sich die Arbeit kritisch mit der Grenze auseinander, wie weit die Darstellung solcher Verbrechen gehen darf, ohne die Täter zu glorifizieren oder zu Heldenfiguren zu stilisieren.

 

Der Fokus der Comics liegt bewusst nicht auf den Tätern selbst, sondern auf der Schwere der Taten und ihren Folgen. Die Arbeit versteht sich zugleich als eine Form des Gedenkens an die Opfer und als Versuch, sichtbar zu machen, zu welch grausamen Handlungen Menschen fähig sein können – und warum Prävention und Reflexion in diesem Kontext so wichtig sind.

Cheyenne Raiwet

 

Bachelorarbeit Wintersemester 25/26

Betreut von: Prof. Vroni Schwegler

Zweitkorrektor: Nadine Zimmer

 

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