Der Quadratomat – Verbindung eines digitalen Sammelspiels mit dem nostalgischen Medium des Kaugummiautomaten

Kaugummiautomaten sind Relikte, die trotz abnehmender Anzahl immer noch zahlreich in deutschen Straßen vertreten sind. Bei vielen lösen die mit Süßigkeiten oder Spielzeug gefüllten Automaten ein nostalgisches Kindheitsgefühl aus. Der „Quadratomat“ soll an diese Nostalgie anknüpfen, weist jedoch ein grundlegend verändertes Konzept auf.


Der/die Spieler*in bekommt durch Einwerfen von Geld in den Automaten einen zufälligen, 3D-gedruckten Würfel. Auf dem Würfel ist ein QR-Code angeklebt, der den Spieler zu einem App-Prototypen verweist – und dort zu einem von 46 Quadraten, die es in der Innenstadt Mannheims gibt. Es gilt eine Aufgabe zu bewältigen – wird diese erfolgreich gelöst, bekommt man Punkte und gelangt zum nächsten Quadrat, wo die nächste Sehenswürdigkeit vorgestellt wird und man die nächste Aufgabe lösen muss. Das geht immer so weiter, bis man alle Quadrate gesammelt und die Karte vervollständigt hat. Der/die Spieler*in  lernt so die Innenstadt Mannheims neu kennen und bekommt seltenes Wissen über Orte, an denen man oft einfach nur kenntnislos vorbeiläuft. Gleichzeitig wird der menschliche Drang zum Sammeln geweckt und man hat die Gelegenheit, gesammelte Punkte gegen Gutscheine und Benefits in Mannheim einzutauschen.

Alexander Stein

 

Masterarbeit Sommersemester 2026

Betreut von: Prof. Hartmut Wöhlbier

Zweitkorrektor: Stefan Apfel

 

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