Stille Wasser sind tief
Fische verschwinden selten laut.
Meist geschieht es schleichend durch Übernutzung, veränderte Gewässerbedingungen oder steigende Temperaturen.
Genau diese leisen Prozesse macht die Arbeit sichtbar. Sie setzt sich mit den Zusammenhängen von Ökosystemen und deren Schutz auseinander. Wie können die deutschen Süßgewässer neu ausbalanciert werden? Und welche Faktoren bringen diese Systeme durcheinander?
Durch die Verbindung von wissenschaftlichen Ansätzen, regionalen Besonderheiten und illustrativen Elementen entsteht eine Annäherung an ein oft unterschätztes Thema, das unsere Ökosysteme jedoch entscheidend prägt.
Es ist eine Arbeit über das Leben im Wasser und darüber, wie wir es erhalten können.
Für meine Bachelorarbeit habe ich mich mit der Thematik „Überfischung in deutschen Binnengewässern” beschäftigt.
Im Zentrum stand der Versuch, die Artenvielfalt sichtbar zu machen und die dahinterstehenden Prozesse so zu erklären, dass ihr Zusammenspiel begreifbar wird.
Durch den gezielten Einsatz von Illustrationen wurden Gestaltung und Information miteinander verbunden, um auf eine Welt aufmerksam zu machen, die sich meist verborgen unter der Wasseroberfläche abspielt.
Die Ergebnisse resultierten in einem umfangreichen, illustrierten Sachbuch. Ergänzend dazu sind vier Lesezeichen mit ausgewählten Grafiken sowie ein kompaktes Mini-Fischlexikon entstanden, das sich ideal als To-go-Bestimmungsbuch eignet. In dieser reduzierten Form wird das Wissen zu einer handlichen Sammlung, die sich ideal für die praktische Artenbestimmung eignet.
Yela Zimmermann
Bachelorarbeit Wintersemester 25/26
Betreut von: Prof. Vroni Schwegler
Zweitkorrektor: Prof. Dr. Moritz Klenk
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